Omtrent de "marginale kostprijs"
Abstract
Der marginale Kostenpreis - Die Problematik des marginalen Kostenpreises hat wiederholt Veranlassung zur Verwirrungen gegeben, und es muss hervorgehoben werden, dass der marginale Kostenpreis kein Kostenpreis ist, sondern hinsichtlich der Kosten eine Betrachtungsweise, die bei der Betriebsführung von grossem Nutzen ist. Der marginale Kostenpreis ist kein Kostenpreis, weil der Inhalt des Begriffes und die Zielsetzung sich, unter dem Gesichtspunkt des Kostenpreises gesehen, vollkommen von einander unterscheiden. Als Kostenpreis kann lediglich die full cost-Auffassung geiten die die Zweckmassigkeit des gebrachten Opfers sieht. Die Probleme, die bei der Inhaltsbestimmung des Kostenpreises entstehen, beziehen sich auf das Tauschmoment: historischer Wert gegen Ersatzungswert. Dabei ist noch zu bemerken, dass bezüglich des Ersetzungswertes unterschiedliche Standpunkte eigenommen werden können. Ausserdem tritt bei der full cost Auffassung das Problem der Kostenverteilung - insbesondere der indirekten Kosten - scharf in den Vordergrund. Die betriebswirtschaftliche Theorie hat hier noch nicht die gewünschte Lösung gebracht. Lediglich die mehrfache Korrelation bringt hier eine Lösung, die jedoch viel zu kompliziert ist. Deutlich ist, dass die Auffassung „different cost for different purposes" ein Aspekt der Verkaufspolitik beleuchtet, jedoch kein Kostenpreis-Aspekt. Die Kritik der Marginalisten wendet sich in erster Linie gegen den einseitigen Karakter der Kostenverteilung in der full cost-Auffassung und weiterhin gegen das Verkennen des Marktverhaltens. Der erste Einwand ist teilweise durch Hamilton Church mit seiner „cost center method" beantwortet. Nur teilsweise, denn das Problem der gemeinsamen Kosten ist in der Tat nicht gelost. Der zweite Einwand zeugt von einem Verkennen des Unterschieds zwischen Verkaufspolitik und Kostenpreisberechnung. Die Frage ist natürlich, ob man vollkommen im Recht ist, den Gewinn über den Kostenpreis zu bestimmen. Es muss deutlich zwischen Kostenkontrolle im Hinblick auf Kostenpreis und Kostenvoranschlag, unterschieden werden. Das ist die Frage der Rentabilitat per Kostentrager - und dann ist „l'optique prix de revient" von ausserordentlichem Interesse. Demgegenüber steht, dass es noch andere Methoden als den Kostenpreis gibt, um zu dem gewünschten Einblick zu gelangen. Hinsichtlich des marginalen Kostenpreises sind die Meinungen geteilt, was den Einblick in das Problem ausserordentlich erschwert. Der marginale Kostenpreis erfordert eine Antwort auf die Frage: welches sind die Kosten der Ausdehnung der Produktion, evl. von deren Einschrankung. Die Technik um den marginalen Kostenpreis zu errechnen, ist ziemlich bekannt und es stellt sich heraus, dass es eine Rechentechnikist, um die optimale Produktionsgrösse anzudeuten, wobei das Streben nach dem Höchstgewinn auftreten würde. Der marginale Kostenpreis hat also als Kostenpreis keine Bedeutung, und die Assoziation dieser beiden Ausdrücke ist eher unglücklich gewahlt. Es ware besser, von einer marginalen Rechentechnik oder marginalen Kostenbetrachtungsweise zu sprechen. Für die Preispolitik ist dieser Rechentechnik jedoch von grossem Interesse, weil hierdurch der Ausnützung der Kapazitat in hohem Masse gedient wird.
How to Cite:
Van Springel, J., (1960) “Omtrent de "marginale kostprijs"”, Tijdschrift voor Sociale Wetenschappen 5(4), 337–353. doi: https://doi.org/10.21825/tvsw.95614
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